Osteopathie im Reitsport – Warum nicht nur das Pferd zum Osteopathen gehen sollte…

Okt 11, 2017

Die Osteopathie ist aus dem Pferdesport nicht mehr wegzudenken. Nicht nur Profisportler profitieren davon, auch immer mehr Freizeit- und Turnierreiter lassen ihre Pferde regelmäßig vom Osteopathen oder Physiotherapeuten behandeln. Unsere liebsten Freizeitpartner sind bestens versorgt. Tierarzt, Zahnarzt, Hufschmied, Sattler, Futterexperten, Osteopath und Physiotherapeut sorgen für das Wohlbefinden und die Gesundheit unseres Pferdes.

Aber wie sieht es mit der Versorgung des Reiters aus?

Profireiter nutzen – wie andere Profisportler –  schon lange die Physiotherapie und Osteopathie zur Leistungsverbesserung, Regeneration und zur Behandlung von Verletzungen. Gerade für Reiter hat die Osteopathie einen großen Nutzen.

Reiten ist eine der wenigen Sportarten in der sich zwei Lebewesen im direkten Kontakt miteinander bewegen. Der Reiter nimmt die Bewegungen seines Pferdes auf, er schwingt im Rhythmus des Pferdes mit. Das Pferd nimmt die Bewegungen seines Reiters auf und passt seine Bewegungen entsprechend an. Je mehr die Bewegungen von Pferd und Reiter im Einklang sind, desto harmonischer und fließender ist das Gefühl und das Bild nach außen.

Als Reiter muss man sich Bewusst machen, dass unsere Kommunikation mit unserem Partner Pferd beim Reiten alleine auf Bewegung und Berührung basiert. Wenn wir möchten, dass unser Pferd uns versteht und willig folgt liegt es an uns eine Basis zu schaffen auf der diese Kommunikation so störungsfrei wie möglich ist. Diese Basis ermöglicht erst eine feine Hilfengebung und den Einklang der Bewegung von Reiter und Pferd.

Osteopathische Behandlungen verbessern das Gleichgewicht und die Beweglichkeit des Reiters, damit er sich seinem Pferd optimal anpassen kann. So verbessern wir die Kommunikation und unterstützen unser Pferd bei der Arbeit.